Inselinformationen
Schon der berühmte englische Schriftsteller David Herbert Lawrence widmete der Insel ein ganzes Buch. Darin heißt es: „Sardinien liegt außerhalb der Zeit und Geschichte”. Diese poetische Ansicht teilt er mit allen Sardinienurlaubern, denn die beeindruckende Natur, die Traditionen und der herzliche Charakter der Bewohner scheinen unveränderbar vom Lauf der Zeit.
Sardinien ist mit rund 23.800 km2 die zweitgrößte Mittelmeerinsel und bildet zusammen mit den
ihr vorgelagerten Inseln die gleichnamige autonome Region Italiens. Es heißt, Gott habe nach
Erschaffung der Erde von jeder Ecke der Welt einige Steine, Erde und Pflanzen übrig gehabt und
daraus Sardinien geschaffen, denn die wundervolle Naturkulisse birgt vielfältige, teilweise
widersprüchliche Landschaften - von Bergmassiven bis über 1.800 m Höhe, über malerische Haselnusshaine,
weiße Sandstrände, kristallklares Wasser, bizarr geformte Granitfelsen, fruchtbares Flachland bis hin
zu wüstenähnlichen Regionen und Steilküsten. Mit ein wenig Glück kann man auf den kleineren Inseln
Delfine und im Bergland Wildpferde beobachten. Und genau diese Vielfalt und Kontraste machen
einen Aufenthalt so unvergleichlich.
Seit jeher war die Insel unter vielen Kulturen heiß begehrt und ging durch Jahrhunderte von Eroberungen
und Besatzungen. Bereits 2000 bis 600 v. Chr. ließ sich das Volk der Nuraghen auf der Insel nieder und
hat bis heute seine Spuren hinterlassen. In allen Teilen Sardiniens befinden sich rätselhafte
Überbleibsel dieser Kultur, in Form von gewaltigen Steintürmen oder Domus de Janas, sogenannte
Feengräber - in Felsen eingearbeitete Grabstätten. Auch von der späteren Phönizierkultur sind
vielerlei architektonische Merkmale und Bauten erhalten geblieben. Später kamen die Völker der
Vandalen, Byzantiner, Ostgoten und Langobarden.
Danach folgte eine etwa 200 Jahre andauernde Phase, in der die Araber die Insel mehr oder weniger völlig unter ihre Kontrolle brachten und die erst um 1020 vom Heer Genuas und Pisas vertrieben wurden. Im 16. Jahrhundert wurde Sardinien dem Königreich Spanien angegliedert und bereits im nächsten Jahrhundert aufgrund des Aussterbens der spanischen Habsburger in die österreichische Linie der Habsburger aufgenommen. Bald darauf wurde die Insel gegen Sizilien getauscht und an das Herrscherhaus von Savoyen-Piemont abgegeben und im weiteren Verlauf eher vernachlässigt. Als Folge der italienischen Einigung in der Mitte des 18. Jahrhunderts wich Sardinien immer mehr an den Rand des Interessengebietes Italien und erhielt erst 1946 die Autonomie.
All diese verschiedenen kulturellen Einflüsse haben Sardinien geprägt und auf der Insel eine ganz eigene unverwechselbare Kultur erschaffen. Es gibt ein ganzes Spektrum von Rassen und Sprachkulturen. Neben zahlreichen Dialekten gibt es allein drei sich vollkommen unterscheidende Hauptsprachen. Ein kleiner aber feiner Wirtschaftszweig sind die sardischen Webereien und Stickereien, die ihren Ursprung in der Volkstracht der Sarden haben. Doch weltweit besonders gerühmt wird die "Cucina della Sardegna", die sardische Küche. Noch heute lebt die Bevölkerung überwiegend von der Landwirtschaft. Neben Getreide, Obst und Gemüse blickt vor allem der Anbau von Wein, Oliven und Kork auf eine lange Tradition zurück. Außerdem gelten die Sarden als Meister der Viehzucht und besonders im Bergland werden Schafe und Ziegen gehalten.
Die Kochkunst der Sarden zeichnet sich durch ihre naturreinen Zutaten aus, man bezeichnet sie als eine Küche
der Erde. Das mag zuerst ein wenig befremdlich für eine Insel erscheinen, doch die vermehrten historischen
Überfälle lehrten den Sarden, dass vom Meer nichts Gutes kommt und man zog sich ins Inselinnere zurück. Brot
war schon immer das Grundnahrungsmittel der Bauern und Hirten und heute gibt es über hundert Brotsorten
auf Sardinen. Ebenso wird Käse als Grundnahrungsmittel zu jeder Mahlzeit aufgetischt. Er wird noch heute
nach alter Tradition hergestellt, ebenso wie die Weine der Region. Als Kontrast dazu haben im Laufe der
Jahrhunderte die Fischervölker an den Küsten das kulinarische Bild Sardiniens ebenfalls geprägt. Gerade
diese unterschiedlichen Gaumenfreuden sind das, was die sardische Mittelmeerküche so unverwechselbar macht.
Neben den kulinarischen Exporten ist es nun zunehmend der Tourismus, der als Wirtschaftszweig an Bedeutung gewinnt. Sardinien ist mittlerweile aus allen Teilen der Welt mit dem Flugzeug zu erreichen. Europäer können wahlweise auch mit der Fähre oder dem eigenen Fahrzeug anreisen. Allerdings bietet sich aufgrund der günstigen Preise ein Mietwagen auf Sardinien an. Eines der beliebtesten Urlaubsziele dabei ist die Costa Smeralda, die Smaragdküste, im Nordosten, wo sich in den letzten Jahrzehnten ein regelrechtes Luxustourismusgebiet entwickelt hat. Im kompletten Gegensatz dazu steht die Costa Verde im Westen, die touristisch weitaus weniger erschlossen ist und den Urlaubern einen Einblick in das reine sardische Leben bietet. Die Inselgruppe La Maddalena ist ein Eldorado für Taucher, Segler und Surfer und die inselinneren Regionen bieten zahlreiche Attraktionen für kulturell Interessierte und Naturliebhaber.
Das mediterrane Klima mit seinen warmen, trockenen Sommern und milden Wintern tut sein übriges für einen
unvergleichlichen Urlaub das ganze Jahr über. Hier gibt es keine Extremtemperaturen, dafür ein Drittel
des Jahres Sonnentage - wie man im Klimadiagramm deutlich erkennen kann. Wer sich nach einem warmen und
facettenreichen Traumurlaub sehnt, ist in Sardinien bestens aufgehoben!
Klimatabelle
Schon der berühmte englische Schriftsteller David Herbert Lawrence widmete der Insel ein ganzes Buch. Darin heißt es: „Sardinien liegt außerhalb der Zeit und Geschichte”. Diese poetische Ansicht teilt er mit allen Sardinienurlaubern, denn die beeindruckende Natur, die Traditionen und der herzliche Charakter der Bewohner scheinen unveränderbar vom Lauf der Zeit.
Sardinien ist mit rund 23.800 km2 die zweitgrößte Mittelmeerinsel und bildet zusammen mit den
ihr vorgelagerten Inseln die gleichnamige autonome Region Italiens. Es heißt, Gott habe nach
Erschaffung der Erde von jeder Ecke der Welt einige Steine, Erde und Pflanzen übrig gehabt und
daraus Sardinien geschaffen, denn die wundervolle Naturkulisse birgt vielfältige, teilweise
widersprüchliche Landschaften - von Bergmassiven bis über 1.800 m Höhe, über malerische Haselnusshaine,
weiße Sandstrände, kristallklares Wasser, bizarr geformte Granitfelsen, fruchtbares Flachland bis hin
zu wüstenähnlichen Regionen und Steilküsten. Mit ein wenig Glück kann man auf den kleineren Inseln
Delfine und im Bergland Wildpferde beobachten. Und genau diese Vielfalt und Kontraste machen
einen Aufenthalt so unvergleichlich.
Seit jeher war die Insel unter vielen Kulturen heiß begehrt und ging durch Jahrhunderte von Eroberungen
und Besatzungen. Bereits 2000 bis 600 v. Chr. ließ sich das Volk der Nuraghen auf der Insel nieder und
hat bis heute seine Spuren hinterlassen. In allen Teilen Sardiniens befinden sich rätselhafte
Überbleibsel dieser Kultur, in Form von gewaltigen Steintürmen oder Domus de Janas, sogenannte
Feengräber - in Felsen eingearbeitete Grabstätten. Auch von der späteren Phönizierkultur sind
vielerlei architektonische Merkmale und Bauten erhalten geblieben. Später kamen die Völker der
Vandalen, Byzantiner, Ostgoten und Langobarden.
Danach folgte eine etwa 200 Jahre andauernde Phase, in der die Araber die Insel mehr oder weniger völlig unter ihre Kontrolle brachten und die erst um 1020 vom Heer Genuas und Pisas vertrieben wurden. Im 16. Jahrhundert wurde Sardinien dem Königreich Spanien angegliedert und bereits im nächsten Jahrhundert aufgrund des Aussterbens der spanischen Habsburger in die österreichische Linie der Habsburger aufgenommen. Bald darauf wurde die Insel gegen Sizilien getauscht und an das Herrscherhaus von Savoyen-Piemont abgegeben und im weiteren Verlauf eher vernachlässigt. Als Folge der italienischen Einigung in der Mitte des 18. Jahrhunderts wich Sardinien immer mehr an den Rand des Interessengebietes Italien und erhielt erst 1946 die Autonomie.
All diese verschiedenen kulturellen Einflüsse haben Sardinien geprägt und auf der Insel eine ganz eigene unverwechselbare Kultur erschaffen. Es gibt ein ganzes Spektrum von Rassen und Sprachkulturen. Neben zahlreichen Dialekten gibt es allein drei sich vollkommen unterscheidende Hauptsprachen. Ein kleiner aber feiner Wirtschaftszweig sind die sardischen Webereien und Stickereien, die ihren Ursprung in der Volkstracht der Sarden haben. Doch weltweit besonders gerühmt wird die "Cucina della Sardegna", die sardische Küche. Noch heute lebt die Bevölkerung überwiegend von der Landwirtschaft. Neben Getreide, Obst und Gemüse blickt vor allem der Anbau von Wein, Oliven und Kork auf eine lange Tradition zurück. Außerdem gelten die Sarden als Meister der Viehzucht und besonders im Bergland werden Schafe und Ziegen gehalten.
Die Kochkunst der Sarden zeichnet sich durch ihre naturreinen Zutaten aus, man bezeichnet sie als eine Küche
der Erde. Das mag zuerst ein wenig befremdlich für eine Insel erscheinen, doch die vermehrten historischen
Überfälle lehrten den Sarden, dass vom Meer nichts Gutes kommt und man zog sich ins Inselinnere zurück. Brot
war schon immer das Grundnahrungsmittel der Bauern und Hirten und heute gibt es über hundert Brotsorten
auf Sardinen. Ebenso wird Käse als Grundnahrungsmittel zu jeder Mahlzeit aufgetischt. Er wird noch heute
nach alter Tradition hergestellt, ebenso wie die Weine der Region. Als Kontrast dazu haben im Laufe der
Jahrhunderte die Fischervölker an den Küsten das kulinarische Bild Sardiniens ebenfalls geprägt. Gerade
diese unterschiedlichen Gaumenfreuden sind das, was die sardische Mittelmeerküche so unverwechselbar macht.
Neben den kulinarischen Exporten ist es nun zunehmend der Tourismus, der als Wirtschaftszweig an Bedeutung gewinnt. Sardinien ist mittlerweile aus allen Teilen der Welt mit dem Flugzeug zu erreichen. Europäer können wahlweise auch mit der Fähre oder dem eigenen Fahrzeug anreisen. Allerdings bietet sich aufgrund der günstigen Preise ein Mietwagen auf Sardinien an. Eines der beliebtesten Urlaubsziele dabei ist die Costa Smeralda, die Smaragdküste, im Nordosten, wo sich in den letzten Jahrzehnten ein regelrechtes Luxustourismusgebiet entwickelt hat. Im kompletten Gegensatz dazu steht die Costa Verde im Westen, die touristisch weitaus weniger erschlossen ist und den Urlaubern einen Einblick in das reine sardische Leben bietet. Die Inselgruppe La Maddalena ist ein Eldorado für Taucher, Segler und Surfer und die inselinneren Regionen bieten zahlreiche Attraktionen für kulturell Interessierte und Naturliebhaber.
Das mediterrane Klima mit seinen warmen, trockenen Sommern und milden Wintern tut sein übriges für einen
unvergleichlichen Urlaub das ganze Jahr über. Hier gibt es keine Extremtemperaturen, dafür ein Drittel
des Jahres Sonnentage - wie man im Klimadiagramm deutlich erkennen kann. Wer sich nach einem warmen und
facettenreichen Traumurlaub sehnt, ist in Sardinien bestens aufgehoben!
Klimatabelle
| Jan | Feb | Mrz | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
| Höchsttemperatur | 14 | 15 | 17 | 19 | 23 | 27 | 30 | 32 | 27 | 23 | 19 | 16 |
| Tiefsttemperatur | 7 | 7 | 9 | 11 | 14 | 18 | 20 | 21 | 18 | 14 | 10 | 8 |
| Wassertemperatur | 12 | 13 | 14 | 17 | 18 | 21 | 23 | 25 | 25 | 24 | 18 | 14 |
| Sonnenstunden | 4 | 4 | 6 | 7 | 9 | 9 | 11 | 10 | 8 | 6 | 4 | 3 |
| Sonnentage | 23 | 21 | 24 | 25 | 27 | 29 | 30 | 30 | 27 | 25 | 21 | 21 |
| Regentage | 8 | 7 | 7 | 5 | 4 | 1 | 1 | 1 | 3 | 6 | 9 | 9 |